BIS Netzwerk für betriebliche Integration und Sozialforschung e. V.

Erfahrungshintergrund

BIS – Netzwerk für betriebliche Integration und Sozialforschung e.V. (BIS e. V.) setzt die Arbeit der 1979 gegründeten Gesellschaft für Integration Sozialforschung und Betriebspädagogik gGmbH fort.

Einen zusammenfassenden Überblick über die bis 2005 entwickelten und umgesetzten Praxisprojekte gibt die Broschüre „Mit Kompetenz und Engagement für die berufliche Integration von jungen Menschen mit Lernschwierigkeiten“ (1999 – 2005), Berlin 2006
Dokument:  Jubilaeumsbroschuere 2006 (PDF-Format)

Into Work – Unterstützte Beschäftigung (1995 – 1997)
Modellprojekt zur betrieblichen Integration von Menschen mit so genannter geistiger Behinderung

Im Rahmen dieses Projektes haben wir unsere ersten praktischen Erfahrungen in der Umsetzung des Konzepts der Unterstützten Beschäftigung gesammelt. Durch das Projekt wurde gezeigt, dass Menschen mit Behinderungen, die von den damals sehr ungünstigen Bedingungen des Arbeitsmarktes besonders stark betroffen waren und die aus eigener Kraft kaum eine Chance hatten, den Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen, mit Methoden der Unterstützen Beschäftigung sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse erreichen können.

Dokumentation
Into Work – Unterstützte Beschäftigung. Abschlußbericht, Berlin 1998
Dokument:  intowork Abschlussbericht 1998 (PDF)

SprungBRETT für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten (1999 – 2010)

Damit es nach der Schule weiter geht! – Berufliche Orientierung in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes und Entwicklung passgenauer Anschlussperspektiven.

Mit SprungBRETT begleiten wir Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Förderschwerpunkten „Lernen“ und „geistige Entwicklung“ ins Arbeits- und Erwachsenenleben. Ihre beruflichen Wünsche werden erfragt und durch Praktika in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes überprüft, um auf dieser Grundlage eine fundierte Berufswahlentscheidung zu treffen. Betriebe lernen die Schüler/innen kennen und werden von uns über die Möglichkeiten der Ausbildung und Beschäftigung von jungen Menschen mit Lernschwierigkeiten informiert. Auf diese Weise werden betriebliche Praktika zur Ausgangsbasis für langfristig angelegte Kooperationen, die zur Teilhabe am Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt führen. Bei Bedarf werden diese Praktika durch Jobcoaching oder Arbeitsassistenz unterstützt.

Dokumentation
SprungBRETT- KOALA (2006 – 2007) Abschlußberichte, Berlin 2008
Dokument:   SprungBRETT_KOALA Abschlussberichte 2008 (PDF-Datei)
SprungBRETT – KOALA (2004 – 2005) Abschlussberichte, Berlin 2006
Dokument:   SprungBRET_KOALA Abschlussberichte 2005 (PDF-Datei)
SprungBRETT (2002-2003). Abschlussbericht, Berlin 2003
Dokument:   SprungBRETT Abschlussbericht 2003 (PDF-Datei)
SprungBRETT (2001-2002). Abschlussbericht, Berlin 2002
Dokument:  SprungBRETT Abschlussbericht 2002 (PDF)
SprungBRETT (1999-2001). Abschlussbericht, Berlin 2001
Dokument:   SprungBRETT Abschlussbericht 2001 (PDF)
SprungBERTT (1999-2000). Abschlussbericht, Berlin 2000
Dokument:   SprungBRETT Bericht 2000 (PDF-Datei)
Antje Ginnold; Joachim Radatz, 2000, »SprungBRETT« ins Arbeitsleben, in: Gemeinsam leben – Zeitschrift für integrative Erziehung Nr. 1-00 Gemeinsam leben (1/2000)
URL:   http://bidok.uibk.ac.at/library/gl1-00-sprungbrett.html

Bestandsaufnahme und Perspektiven des Übergangs aus Werkstätten für behinderte Menschen
auf den allgemeinen Arbeitsmarkt (2001-2002)

Durch eine Totalerhebung aller WfbM in Deutschland und aller überörtlichen Träger der Sozialhilfe wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung die Ist-Situation der Übergänge aus Werkstätten für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ermittelt. Aufbauend darauf wurden Vorschläge für Modelle und Strategien erarbeitet, mit denen der Übergang von der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert werden kann.

Dokumentation
Detmar W.; Kadoke, M.; Pieda B.; Radatz, J. unter Mitarbeit von Gehrmann M.; Gillmeister, H. König; F.; Richter, M., 2002, Bestandsaufnahme und Perspektiven des Übergangs aus den Werkstätten für behinderte Menschen. Ergebnisbericht zur Befragung der Werkstätten für behinderte Menschen, der überörtlichen Träger der Sozialhilfe, der Bundesanstalt für Arbeit und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Berlin.
Dokument:   WfbM_Studie_Ergenisbericht 2002 (PDF-Datei)

KOALA – Kooperationsverbund für Ausbildung, Lernen und Arbeiten (2001 – 2007)
Betriebsintegrierter Förderlehrgang für junge Menschen mit Lernschwierigkeiten

KOALA wurde im Zeitraum von 2001 – 2003 als betriebsintegrierter Förderlehrgang der Zielgruppe F 2 in Berlin in Kooperation mit dem OTA-Ausbildungszentrum durchgeführt. Schulabgänger/innen von Förderschulen, die i. d. R. keinen Schulabschluss erreicht hatten, wurden durch eine betriebsintegrierte Form der Berufsvorbereitung an vier Tagen in der Woche in unterschiedlichen Berufsfeldern qualifiziert und auf eine betriebliche Ausbildung oder sozialversicherungspflichtige Tätigkeit in ihrem Qualifizierungsbetrieb vorbereitet. An einem Tag pro Woche erhielten sie Stütz- und Förderunterricht im OTA-Ausbildungszentrum.
Trotz der sehr guten Integrationsbilanz war die Weiterführung von KOALA auf der Grundlage des SGB III nicht möglich. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, KOALA als betriebsintegriertes Schuljahr der 11. und 12. Klassenstufe durchzuführen. In Kooperation mit Berliner Berufsschulen mit sonderpädagogischem Auftrag wurden Schüler dieser Klassenstufen in ihrer beruflichen Orientierung begleitet. Durch Praktika wurden betriebliche Anschlussperspektiven entwickelt und angebahnt.

Dokumentation
KOALA (2001-2003). Abschlussbericht, Berlin 2003
Dokument:   KOALA Abschlussbericht 2003
Joachim Radatz, Martina Bausch, Ferdinand König, 2003, KOALA – Ein Modell zur betriebsintegrierten Berufsvorbereitung, in: Georg Feuser (Hrsg.), Integration heute – Perspektiven ihrer Weiterentwicklung in Theorie und Praxis, Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2003.
Dokument:  KOALA 2003 (PDF-Datei)
KOALA (2003 – 2004) Abschlussbericht, Berlin 2005
Dokument:   KOALA Abschlussbericht 2005 (PDF-Datei)
SprungBRETT- KOALA (2006 – 2007) Abschlußberichte, Berlin 2008
Dokument:   SprungBRETT_KOALA Abschlussberichte 2008 (PDF-Datei)
SprungBRETT – KOALA (2004 – 2005) Abschlussberichte, Berlin 2006
Dokument:   SprungBRET_KOALA Abschlussberichte 2005 (PDF-Datei)

MOBILE – Betrieblicher Qualifizierungs- und Ausbildungsverbund (2003 – 2006)
Betriebliche Ausbildung von jungen Menschen mit Lernschwierigkeiten

MOBILE war ein Modellprojekt, mit dem Strukturen entwickelt und erprobt wurden, die Schulabsolventinnen und Schulabsolventen mit so genannter Lernbehinderung den Zugang in betriebliche Ausbildungsverhältnisse ermöglichen und Methoden entwickeln sollte, mit denen diese Ausbildungsverhältnisse nachhaltig abgesichert werden können.

Dokumentation
Betrieblicher Ausbildung- und Qualifizierungsverbund MOBILE. Abschlußbericht zur ersten Modellphase 2003-2004, Berlin 2005.
Dokument:   MOBILE Abschlussbericht-2005 (PDF-Format)
Betrieblicher Ausbildung- und Qualifizierungsverbund MOBILE. Abschlußbericht zur zweiten Modellphase vom 01.10.2004 – 31.12.2006, Berlin 2007.
Dokument:   MOBILE Abschlussbericht 2007 (PDF-Datei)

Gemeinsam schaffen wir das! (2003-2010)
Betriebsintegrierte Berufsvorbereitung im Bereich Gebäude-, Stadt- und Grünflächenreinigung

„Gemeinsam schaffen wir das!“ ist eine betriebsintegrierte Berufsvorbereitung im Bereich Gebäude-, Stadt- und Grünflächenreinigung, die seit 2003 in Kooperation mit Berliner Großbetrieben und der Loschmidt-Oberschule durchgeführt wird und für die wir bis 2010 verantwortlich waren.

Dokumentation
Gemeinsam schaffen wir das! Abschlußbericht 2004, Berlin 2004.
Dokument:   GSWD Abschlussbericht 2004 (PDF-Datei)
Gemeinsam schaffen wir das! Integrationsbilanz (2003 – 2010), Berlin 2010.
Dokument:   GSWD Integrationsbilanz 2010 (PDF-Datei)

LOK- Lernortkooperation (2004 – 2006)
Übergang von der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

Bei diesem Projekt handelte es sich um eine Gemeinschaftsinitiative von Werkstätten für behinderte Menschen in Berlin, Berliner Betrieben und der ISB gGmbH, um Beschäftigte aus der Werkstatt in betriebliche Ausbildungs- oder sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse überzuleiten.

Dokumentation
LernOrtKooperation: Zwischenbericht 2004-2005, Berlin 2006
Dokument:   LOK_Zwischenbericht 2005
LernOrtKooperation (2004 – 2006). Abschlussbericht, Berlin 2007
Dokument:   LOK Abschlussbericht 2007 (PDF-Datei)

BVQB – Berufsvorbereitung mit Qualifizierungsbausteinen (2003 – 2005)
Modellprojekt zur schulischen Berufsvorbereitung in Kooperation mit Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes

BVQB wurde im Rahmen des Programms „Berufliche Qualifizierung für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf“ durchgeführt. Das Ziel des Modellversuchs war es, durch die Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen, Betrieben und freien Bildungsträgern die Chancen von Schüler/innen mit besonderem und sonderpädagogischem Förderbedarf auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz durch zu erhöhen.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurde unter der Regie der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung von der Loschmidt-Schule, der Hans-Böckler-Schule – Oberstufenzentrum für Konstruktionsbautechnik, dem Oberstufenzentrum für Körperpflege, der Kompetenzagentur Neukölln, INBAS GmbH, Arbeit und Bildung e.V. sowie der Gesellschaft für Integration, Sozialforschung und Betriebspädagogik gGmbH eine Rahmenkonzeption mit folgenden Eckpunkten entwickelt:

  • Der berufsqualifizierende Lehrgang im 11. Schuljahr gemäß § 29.3 Berliner Schulgesetz wird in Trimester unterteilt.
  • In jedem Trimester erarbeiten die Schüler/innen einen berufsbezogenen Qualifizierungsbaustein, der gemäß der „Verordnung über die Bescheinigung von Grundlagen beruflicher Handlungsfähigkeit im Rahmen der Berufsausbildungsvorbereitung (BAVBVO)“ zertifiziert wird.
  • Die Schüler/innen absolvieren zwei fünfwöchige betriebliche Praktika, in denen sie die in der Schule erworbenen Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten unter den realen Bedingungen des Arbeitsalltags an drei Tagen pro Woche anwenden und überprüfen können.
  • Die Schüler/-innen werden von Bildungsbegleiter/innen unterstützt, zu deren zentralen Aufgaben die gezielte Akquisition der Praktikumsplätze in ausbildungsbereiten Betrieben, die Begleitung der Schüler/innen im Praktikum, die Auswertung der Praktika und die Beratung der Kooperationsbetriebe gehören.

Umgesetzt wurde dieses Konzept erstmalig im Schuljahr 2004/2005 in den bereits an der Projektentwicklung beteiligten Schulen. Ein Jahr später kamen die Max-Taut-Schule (Oberstufenzentrum für Versorgungstechnik) und das Oberstufenzentrum für Holztechnik hinzu.

Dokumentation:
Borsdorf, Evelyn; Gessner, Ines; Gleisberg, Reinhard; Jahnke, Ralf; Kuhlich, Dagmar; Kotulla, Reiner; Radatz, Joachim; Richter, Christina; Schauerte, Ernst; Stelte, Michael; Strohmeier, Michael; Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik [Hrsg.] (2007): Herausforderung macht Spaß: Berufsvorbereitung mit Qualifikationsbausteinen an Berliner berufsbildenden Schulen.
URL:   http://shop.inbas.com/details.php?id=1060012

Tridem II – (2006 – 2010)
Bildungsbegleitung an beruflichen Schulen

Tridem II entstand aus dem Modellprojekt „BVQB – Berufsvorbereitung mit Qualifizierungsbausteinen“ und startete im Januar 2006. Es richtete sich wie schon zuvor BVQB an Schüler/innen, die keinen oder lediglich den einfachen Hauptschulabschluss erreichen konnten und war als ein Schritt zur Verallgemeinerung des in BVQB erfolgreich erprobten Arbeitsansatzes konzipiert.
tridem II wurde bis März 2009 in Kooperation zwischen der ISB gGmbH und Arbeit und Bildung e. V. durchgeführt. Nach Insolvenz der ISB gGmbH ging das Projekt in die alleinige Regie von Arbeit und Bildung e. V. über. An der Weiterführung des Projektes waren wir bis Ende 2010 beteiligt.

Folgende im Zeitraum von 2006 bis 2010 erzielten Ergebnisse belegen die erfolgreiche Durchführung von tridem II:
Am Projekt beteiligten sich 15 berufliche Schulen. In den Schuljahren von 2006/07 bis 2009/10 nahmen 2.502 Schüler/innen an tridem II teil. 575 (23%) Teilnehmer/innen erreichten Ausbildungs- und 49 (2%) sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse. 352 (61,2%) der von den Teilnehmer/innen erreichten Ausbildungsverhältnisse waren betrieblich organisiert, 186 (32,3%) außerbetrieblich und 37 (6,4%) als Verbundausbildung.

Entwicklung der Zugangszahlen zu Werkstätten für behinderte Menschen (2007-2008)
Von 2007 bis 2008 wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ein Forschungsprojekt durchgeführt, das sich mit den Gründen für die Entwicklung steigender Zugangszahlen in Werkstätten für behinderte Menschen befasste. Der Abschlußbericht enthält die Ergebnisse der schriftlichen Befragung der Werkstätten, der durchgeführten Fallstudien und der aufbereiteten Praxisbeispiele sowie die aus den Ergebnissen abgeleiteten Handlungsempfehlungen.

Dokumentation
Detmar, W.; Gehrmann, M.; König, F.; Momper, D.; Pieda, B.; Radatz, J., 2008, Entwicklung der Zugangszahlen zu Werkstätten für behinderte Menschen
Dokument:    Forschungsbericht-f383 (PDF-Datei)

Event Berlin – unlimited (2011 – 2014)

Im Rahmen des transnationalen Programms „IdA – Integration durch Austausch“ führte BIS e. V. unter der Federführung von   WeTeK Berlin gGmbH zusammen mit   Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH und dem   Berliner Zentrum für Selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen e. V. das Projekt „  Event Berlin – unlimited“ durch.

Ziel der Kooperation war die Förderung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen von jungen Menschen durch berufliche Erfahrungen im europäischen Ausland.

Dieses Angebot beinhaltete:

  • bis zu 3 Monate Aufenthalt und Arbeit in UK, Finnland, Schweden oder Italien
  • Sprachkurs in Englisch, Finnisch, Schwedisch oder Italienisch
  • Obligatorisch: intensive Vor- und Nachbereitung in Berlin
  • Gezielte Unterstützung beim Einstieg in Ausbildung oder Arbeit

Dokumentation

 Flyer_EventBerlin unlimited (PDF-Datei)
 IdA-Tagung (PDF-Datei)

Win-Win für Pankow (2011 – 2014)

Win-Win für Pankow war ein dreijähriges Verbundprojekt der Ausbildungsoffensive Pankow. Die Verbundpartner von BIS e.V. waren das Berliner Zentrum für Selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen e. V. und Fördern durch Spielmittel – Spielzeug für behinderte Kinder e.V.

Um Betriebliche Integrationspotenziale für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen zu erschließen und zu nutzen wurden

  • Pankower Betriebe gewonnen, die Qualifizierungsplätze für Schulabsolvent/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf einrichteten
  • die ausgewählten Bewerber/innen durch eine auf den Einzelfall abgestimmte Kombination von betrieblicher Praxis, praxisorientiertem Unterricht und sozialpädagogischer Begleitung auf den Übergang in Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisse des Qualifizierungsbetriebes vorbereitet
  • Persönliche Budgets gem. § 17 SGB IX zur Finanzierung der betriebsintegrierten Qualifizierung beantragt
  • die im Projektverlauf gewonnenen Erfahrungen ausgewertet und veröffentlicht

Dokumentation

Broschüre „Der Weg von Martha Heinze“ (PDF-Datei)
Ausstellung (PDF-Datei)
Evaluationsbericht (PDF-Datei)

EUTOKIA – Der gute Ort (2012 – 2014)

EUTOKIA war ein Verbundprojekt, zu dem sich die Pfefferwerk Aktiengesellschaft, Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH, WeTeK Berlin gGmbH, LOK.a.Motion – Zentrum für Existenzgründungen und BIS e.V. zusammengeschlossen haben.

Das gemeinsame Anliegen bestand darin, junge Menschen, die Arbeit und Einkommen suchen, deren Kompetenzen sich aber nicht zwingend in Schulnoten widerspiegeln, mit Unternehmen zusammen zu bringen, die geeignetes Personal benötigen. Dabei beschritten die Projektpartner im Hinblick auf ihre unterschiedlichen Zielgruppen und auf der Grundlage ihrer Erfahrungen unterschiedliche Wege.

BIS e. V. wendete sich mit seinem Teilprojekt jungen Menschen mit Lernschwierigkeiten und Unternehmen zu, in denen es Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für diese jungen Menschen gibt.

In Zusammenarbeit mit Gegenbauer Property Services GmbH und der Konrad-Zuse-Schule wurde am Beispiel des Gebäudeservices gezeigt, dass junge Menschen mit Lernschwierigkeiten durch ihre Teilhabe am Arbeitsleben einen Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs leisten können, wenn sie beim Lernen im Betrieb und in der Schule hinreichend unterstützt werden.

Die Entwicklung der neuen Ausbildungsregelung zum_r Fachpraktiker_in im Gebäudeservice, die Entwicklung und Umsetzung betrieblicher Qualifizierungsbausteine sowie die Entwicklung und Erprobung eines Curriculums zur berufsbegleitenden Fortbildung zur betrieblichen Integration von Menschen mit Lernschwierigkeiten gehörten zu den Ergebnissen

Dokumentation

EUTOKIA Teil 1 (PDF-Datei)
EUTOKIA Teil 2 (PDF-Datei)
Flyer Passgenau (PDF-Datei)

Netztwerkforum (2013 – 2015)

In diesem Projekt arbeitete BIS e.V. mit Arbeit und Bildung e.V. und dem Bildungs- und Beratungszentrum für Beruf und Beschäftigung Berlin gGmbH zusammen.

Ziel war es, Betriebe, Beratungsinstitutionen und freie Beratungsträger zu vernetzen, um für junge Menschen mit Startschwierigkeiten die Übergangshürden in die betriebliche Ausbildung und Beschäftigung zu reflektieren und unter dem Aspekt der Fachkräftesicherung im beide Seiten näher zusammenzuführen.

Dokumentation

Abschlussbericht (PDF-Datei)